Besser einen statt spalten

18. Dezember 2018

CDU überrascht von Pressemitteilung des SPD-VorsitzendenMit großer Verwunderung hat die Voerder CDU eine Pressemitteilung von Stefan Weltgen zur Kenntnis genommen. Der SPD-Vorsitzende schreibt darin, in seiner Partei habe es Überlegungen gegeben, das Freibad an der Allee zu schließen, um auf dem Grundstück Villen zu bauen. „Das wäre mit uns nicht zu machen gewesen“, erwidert darauf der CDU-Vorsitzende Bernd Altmeppen. „Wenn dort ferner behauptet wird, die SPD sei Taktgeber bei der Entwicklung der Stadt“, so Altmeppen weiter, „muss ich fragen, welcher Takt das sein soll.“ Es sei die CDU gewesen, die dafür gesorgt habe, dass über eine Millionen Euro Fördergelder zum TV Voerde fließen und es sei nun beim Kombibad erneut ein Antrag der CDU gewesen, der den Anstoß zu der einstimmig gefassten Ratsentscheidung gegeben habe. „Wir haben auf einem Zeitplan bestanden, um die Angelegenheit voranzubringen, nicht die SPD.“ Es sei schade, so der CDU-Vorsitzende, dass durch derartige unrichtige Verlautbarungen wieder ein Keil zwischen die Fraktionen getrieben werde. Sehr wichtige Entscheidungen, etwa zum Steag-Gelände, stünden an, bei denen es von Vorteil wäre, wenn die VoerderKommunalpolitiker an einem Strang ziehen würden. „Diese Art der Selbstbeweihräucherung eint die Kräfte nicht, sie spaltet und schadet damit der Stadt.“