Kombibad könnte Lösung sein

23. März 2018

VOERDE.   Fast zeitgleich wie die SPD hat sich auch der CDU Ortsverein Voerde mit der Bäderzukunft beschäftigt.

Im Gasthof Hinnemann vertrat Wilfried Limke, der erste und technische Beigeordnete der Stadt, die Verwaltung und informierte über die über die aktuelle Lage und die Zukunft der Bäderlandschaft.

Fast zeitgleich wie die SPD hat sich auch der CDU Ortsverein Voerde mit der Bäderzukunft beschäftigt. Im Gasthof Hinnemann vertrat Wilfried Limke, der erste und technische Beigeordnete der Stadt, die Verwaltung un informierte über die über die aktuelle Lage und die Zukunft der Bäderlandschaft.

„Er hat uns erklärt, die Schäden am Hallenbad in Friedrichsfeld seien substanziell und auch am Freibad wäre die Technik veraltet“, berichtete Bernd Altmeppen, der Vorsitzende der CDU Voerde, im Gespräch mit der NRZ. Eine Sanierung des Hallenbades habe Limke dabei, mit Verweis auf die Erlebnisse bei der Renovierung der Sporthalle am Gymnasium Voerde, als eine zu riskante Lösung ausgeschlossen. „Die Stadt bekommt nun erstmal eine Expertise, was im Hallenbad zu machen sei, um dessen Betrieb für die nächsten fünf Jahre zu sichern“, erklärte Bernd Altmeppen.

Die Lösung für die Zukunft der Voerder Bäderlandschaft wäre die Errichtung eines Kombibades, die auch schon im Bäderkonzept vorgesehen war. Hierzu präsentierte Limke Bilder des Kombibades in Kamp-Lintfort als ein Beispiel für eine mögliche Lösung. „Auch wenn die Frage nach einem Standort ohne Denkverbote diskutiert werden soll, hat Herr Limke hier deutlich gemacht, dass er den Standort am Freibad favorisiert“, sagte Bernd Altmeppen. Hier habe Limke darauf verwiesen, dass dort in Zukunft, falls gewünscht, noch eine Entwicklung mit einem breiteren Naherholungsangebot erfolgen könnte.

Mit einem Kombibad am Standort des jetzigen Freibades kann sich auch Bernd Altmeppen, ganz gut anfreunden. „Bisher war ich immer dagegen, weil ich dachte, das würde ein Klotz von einem Gebäude werden“, erklärte er. „Aber die Bilder aus Kamp-Lintfort sahen ganz gut aus. Ich denke, ich werde mal dorthin fahren und mir das Kombibad vor Ort ansehen“, sagte er. Er könne sich auch vorstellen, dass sich die CDU-Fraktion im Stadtrat mit dieser Lösung anfreunden könnte.

Es bleibt allerdings die Frage nach den Kosten für den Bau und später für den Betrieb des Bades, gerade in einer Kommune in der Haushaltssicherung. „Hier hat Herr Limke darauf verwiesen, dass in anderen Kommunen die Stadtwerke eine solche Aufgabe übernehmen“, sagte Bernd Altmeppen. Für Voerde müsse man noch ein tragfähiges Konzept finden.

(Quelle: NRZ-online vom 17.03.2018 – https://www.nrz.de/staedte/dinslaken-huenxe-voerde/kombibad-koennte-loesung-sein-id213746111.html)